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17. Eiswelt Rövershagen: Auf gefrorenen Wegen durch Afrika

Deutschlands größte Eisfigurenausstellung begibt sich auf eine Expedition zum Kilimanjaro / 25 internationale Künstler erarbeiten 24 Stationen aus 300 Tonnen Eis

Unter dem Titel „Afrika – Expedition zum Kilimanjaro“ eröffnet am 6. Dezember 2019 die 17. Eiswelt Rövershagen im „DAS EISWERK“ von Karls Erlebnis-Dorf. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern versetzen an 24 Stationen bezaubernde Eislandschaften aus 300 Tonnen Eis Besucher ins Staunen. Ergänzt wird die mit Licht- und Musikeffekten inszenierte Ausstellung, die jährlich mehr als 200.000 Neugierige anlockt, um eine spektakuläre Eisrutsche vom Berg des eisigen Kilimanjaros, ein echtes Eishotel in Form einer Rundhütte sowie um eine afrikanische Eisbar, welche Feuerzangenbowle, Erdbeer-Glühwein und -Limes aus Eisgläsern anbietet. Die 17. Eiswelt in Karls Erlebnis-Dorf Rövershagen ist bis November 2020 täglich von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8,50 Euro für Erwachsene und 6,50 Euro für Kinder (Tages- und Jahreskarteninhaber gratis).

24 Etappen auf dem Weg zum Uhuru-Peak Insgesamt 24 Stationen aus Eis und Schnee warten darauf, entdeckt zu werden. Die aufregende Expedition startet im Basislager. Hier wird gefachsimpelt und noch einmal überprüft, ob Stiefel sitzen, Handschuhe eingepackt sind und die Ausrüstung auch wirklich komplett ist. Mit Beduinen geht es anschließend auf Kamelen vorbei an ägyptischen Pyramiden, durch die sandige Wüste und durch tiefe Regenwälder – bis am Horizont die ersten Giraffen auftauchen. Weitere Höhepunkte sind eisige afrikanische Dörfer, erstarrte Löwen, süße Elefantenbabys aus gefrorenem Wasser und natürlich der schneebedeckte Kilimanjaro mit seinem Gipfel, dem Uhuru Peak.

Neuer Rekord: 25 Künstler aus zwölf Ländern am Werk
Unter der künstlerischen Leitung von Othmar Schiffer-Belz, der seit dem Jahr 2004 mehr als 20 Eis-, Schnee- und neun Sandfiguren-Ausstellungen von Karls Erlebnis-Dörfern inszeniert hat, haben in Rövershagen insgesamt 25 Künstler aus zwölf Ländern mitsamt 16 polnischen Helfern die Figuren und Geschichten aus Eis entworfen. Unter den dick eingemummelten Eisweltparkas versteckten sich echte Eisexperten wie die lettische Bildhauerin Maija Puncule, die bereits mehrere Male an Karls Eiswelten Hand angelegt hat. Eine besonders weite Anreise hatte Joe Autry aus Amerika, der seit seinem 17. Lebensjahr der Schnitzerei verfallen und Teilnehmer von Eisschnitzweltmeisterschaften ist. Weitere Eisvirtuosen kamen in diesem Jahr aus Finnland, Frankreich, Litauen, dem Senegal, Monaco, der Tschuwaschischen Republik, Russland und anderen Teilen Deutschlands nach Rövershagen, um die faszinierende Erlebniswelt entstehen zu lassen.


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