Karls Nachhaltigkeit

Karls Nachhaltigkeit

Kurswechsel für die Umwelt: Karls auf dem Weg zum nachhaltigen Unternehmen

Zukunftsweisendes Strategiepapier entworfen / Mehr als 70 Angebote und Arbeitsabläufe auf dem Prüfstand

Blühstreifen auf Erdbeerfeldern, Besteck aus Birkenholz und eine papierfreie Verwaltung – wir als Erdbeeranbauer und Erlebnisanbieter entwerfen derzeit eine Strategie, die den Umweltgedanken als oberstes Gebot hat. Alle Bereiche des Unternehmens stehen auf dem Prüfstand, um künftig eine bessere CO2-Bilanz zu erzielen, Abfälle wiederzuverwerten oder gar zu vermeiden und die regionale Naturlandschaft stärken zu können. „Karls lebt mit und von der Natur. Unsere Erlebnis-Dörfer sind grüne Oasen, die ein Freizeiterleben in der Idylle alter Bauernhöfe versprechen. Unser Markenzeichen, die Erdbeeren, sind abhängig von einem intakten Ökosystem und einer ausgeprägten Biodiversität. Das wollen wir uns, vor allem aber unseren Gästen, ihren Kindern und nachfolgenden Generationen erhalten“, sagt Karls-Inhaber Robert Dahl. Durch den Austausch von Produkten und den Einsatz von Papierstrohhalmen, Servietten aus 100 Prozent recycelten Tetra Paks, Stroh als Verpackungsmaterial oder etwa Mais-Bioplastik-Bechern konnten bereits erste Ideen in Karls Erlebnis-Dörfern umgesetzt werden. Bis 2021, dem hundertsten Geburtstag des einst als Erdbeeranbaubetrieb gegründeten Unternehmens, sollen insgesamt mehr als 70 Angebote und Arbeitsabläufe optimiert worden sein. Im Folgenden eine Übersicht über geplante Änderungen:

1. Papierarme und energieeffiziente Verwaltung

Mehr als 350 Mitarbeiter arbeiten an unserem zentralem Standort in Rövershagen. Mit einem energieeffizienten und technisch intelligentem Neubau des Bürogebäudes wurde vor zwei Jahren der Grundstein für eine nachhaltige Arbeitsumgebung gelegt. In einem weiteren Schritt soll eine weitgehend papierlose Verwaltung integriert, Lichtschalter individualisiert und die hauseigene Heizungs- und Lüftungsanlage überarbeitet werden. Neben infrastrukturellen Maßnahmen, zu denen auch der Bau von Photovoltaik-Anlagen und der Austausch von wattstarken Beleuchtungssystemen zählen, erhalten Mitarbeiter Schulungen im umweltschonenden Umgang mit Klimaanlagen, Computern oder Kopierstationen.

2. Nachhaltige Mobilitätsangebote für Besucher und Mitarbeiter

Unsere Erlebnis-Dörfer befinden sich am Rande größerer Städte oder touristischer Zielgebiete. Was den Charme des ländlichen Freizeiterlebens ausmacht, bedingt auf der anderen Seite einer Mobilität, die dieser Tage weitgehend durch die Nutzung des Autos bestimmt ist. Mit einem kostenlosen Fahrrad-Leasing für Mitarbeiter, das derzeit bereits im Arbeitsvertrag der rund 900 festangestellten Karls-Mitarbeiter verankert ist, und bereitgestellten Tickets für den öffentlichen Nahverkehr sollen nachhaltige Mobilitätsformen attraktiver werden. Auch für die mehr als vier Millionen Besucher unserer Erlebnis-Dörfer werden Anreize für die Anreise mit Fahrrad, Bus oder Bahn geschaffen: Schon jetzt sorgen E-Bike-Ladestationen für die nötige Antriebskraft, während Rövershagen in den kommenden Jahren mit einer eigenen Haltestelle sogar an das bundesweite Netz der Deutschen Bahn angeschlossen wird.

 

3. Verbessertes Recycling- und Mülltrennungssystem

Wer heute im neuen Tregger-Grill im Erlebnis-Dorf Rövershagen seinen „Mecklen-Burger“ verspeist, erfährt unseren Umweltgedanken mit jedem Bissen. Besteck aus natürlichem Birkenholz, abwaschbare Marmeladengläser als Becher- und Trinkflaschenersatz, wiederverwertete Zellstoffservietten oder bunt gestreifte Papierstrohhalme begleiten Gäste bei ihrem Geschmackserlebnis. Voll recycelbarer Abfall sowie ein verbessertes Mülltrennungssystem sind wesentliche Eckpfeiler des neuen Nachhaltigkeitskonzeptes von Karls. Das intensive Bewerben von Jutebeuteln, unlackierte Etiketten auf Marmeladengläsern sowie das Einsetzen von Mehrwegverpackungen sind weitere Ziele, die es zu erreichen gilt.

Ab sofort können unsere Fans die leeren, gesäuberten Marmeladengläser in unseren Hof-Küchen zurück geben.

4. Fair gehandelte und umweltfreundliche Lebensmittel

Kaffeebohnen, die direkt von Bauern aus Guatemala an die Ostseeküste geliefert werden, leckere Schokoladenaufstriche ohne allgegenwärtiges Palmfett: Karls Manufakturprodukte sind nicht nur lecker, sondern verzichten heute schon in großem Maße auf unnötige Zusatzstoffe. Mit einem verstärktem Blick auf die Geschichte der eingesetzten Rohstoffe, dem Verwenden einfacher bewährter Rezepturen, dem Einsatz von holzbetriebenen Backöfen sowie umweltfreundlichen Verpackungen werden diese Wege fortgeschritten und Produktionsprozesse optimiert.

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5. Karls setzt auf ökologische Transformation

Einen besonderen Schwerpunkt legen wir auf die ökologische Transformation. Seit 2019 gibt es rund um alle Erdbeerfelder einen 9m breiten Blühstreifen mit einer Mischung aus 13 Wildkräutern. Insgesamt 150.000 Quadratmeter wurden alleine dieses Jahr angelegt. Dies dient der Ansiedlung von natürlichen Nützlingen, die den Einsatz konventioneller Pestizide reduzieren und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern sollen. Im Winter dient die reife Saat dann als Vogelfutter.

6. E-Mobilität

Beim täglichen Transport der frischen Erdbeeren von den Feldern zu seinen Kunden geht Karls neue Wege: Ein elektrisch betriebener Street-Scooter wird seit Mai 2019 zur Belieferung regionaler Erdbeerverkaufsstände eingesetzt - eine emissionsfreie Alternative zum klassischen Lieferwagen.

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